CBD Wirkung auf den Körper und Geist

Wirkung CBD für Körper und Geist

CBD kann vielseitig verwendet werden und ist somit eine äußerst gute Alternative zu verschiedenen Medikamenten. Neben einer hervorragenden Wirkung bei Multiple Sklerose, Epilepsie wie auch Depressionen, konnte zudem schon belegt werden, dass CBD ein hilfreiches Mittel bei Krebs, Autismus sowie vielen anderen Krankheiten ist. Weiterhin hat CBD insgesamt eine positive Wirkung auf den gesamten Körper und Organismus und kann das Immunsystem stärken und Entzündungen lindern.

Weshalb ist CBD so vielfältig einsetzbar?

Das Cannabidiol CBD wurde eigentlich sehr spät entdeckt, da Hanf lange Zeit verboten war. THC hingegen war bekannter, jedoch unerforscht, da es einen berauschenden Effekt hat und genau deshalb das Verbot, aufgrund von Lügen, durchgesetzt wurde. CBD hat mit THC aber nichts gemeinsam, im Gegenteil, es wirkt dem Rausch sogar noch entgegen und unterdrückt ihn. Zudem hat CBD eine komplett gegensätzliche Wirkung wie THC. Dies heißt natürlich auch, dass CBD keinen Rausch auslöst und somit nicht psychoaktiv wirkt.

In den 70er Jahren wurden die Cannabinoide THC und CBD extrahiert und entschlüsselt. Dies lag unter anderem auch daran, dass es immer hieß, dass das Rauchen von Cannabis die Nutzer zu Monstern macht. Daher war wohl die Erforschung der Hanfpflanze nicht wirklich interessant für die Forscher. Dennoch war Hanf vor vielen Tausend Jahren eine Nutzpflanze und war nicht nur reißfest, sondern auch wasserabweisend. Trotz der guten Eigenschaften der Pflanze dauerte es sehr lange, bis die Forscher Interesse an Hanf zeigten. Dann ging jedoch alles relativ zügig, nachdem die Wissenschaft die Cannabinoide entdeckte.

CBD Wirkweise

Die Wirkweise von CBD ist eigentlich relativ einfach. Bei Untersuchungen und Forschungen fanden die Wissenschaftler heraus, dass der Mensch über ein körpereigenes Endocannabinoid System verfügt. Was heißt, dass praktisch jeder Mensch Cannabinoide in seinem Körper hat, die dann mit den eingenommenen Cannabinoiden eine Verbindung eingehen.

Nachdem dieses Endocannabinoid System im menschlichen Körper entdeckt wurde, waren die Wissenschaftler natürlich neugierig und untersuchten dieses genauer. So fand Professor Allyn Howlett im Jahre 1987 heraus, dass die Cannabinoide über die körpereigenen Rezeptoren wirken. Außerdem entdeckte er auch, dass der menschliche Körper über mehrere Rezeptoren verfügt, die alle auf Cannabinoide reagieren.

Vor allem die Rezeptoren CB 1 und CB 2, die sich im Endocannabinoiden System des Körpers befinden, sind recht bekannt. Während CB 1 im zentralen Nervensystem vorhanden ist, ist CB 2 im Nervensystem des Darms angesiedelt. CB 2 ist aber auch in den Zellen des Abwehrsystems wie auch in den Zellen, die den Knochenstoffwechsel regulieren, zu finden. Dies heißt, dass die Rezeptoren bei zahlreichen Körperabläufen eine große Rolle spielen und bei der Regulierung der verschiedenen Vorgänge wichtig sind. Sie haben somit als Einfluss auf den Appetit, die Leistung des Abwehrsystems, auf die Stimmung, den Schlaf, die Körpertemperatur und auch wie Schmerzen wahrgenommen werden. Doch auch auf viele andere Vorgänge hat CBD Einfluss, wenn es mit den Rezeptoren eine Verbindung eingeht.

Weiterhin wird das körpereigene Endocannabinoid System nicht nur durch CBD bzw. die Cannabinoide beeinflusst. Auch die Endocannabinoide, die vom Körper selbst gebildet werden, beeinflussen unseren Körper.

Schnell wurde den Wissenschaftlern klar, dass das körpereigene Endocannabinoid System Einfluss auf Krankheit, Gesundheit und Genesung hat, was dann dazu führte, dass CBD und auch THC noch intensiver erforscht wurden.

CBD Wirkung

CBD hat im Körper sehr unterschiedlichen Wirkungen, was auf die unterschiedlichen Stellen der Rezeptoren zurückzuführen ist. Dies heißt gleichzeitig aber auch, dass es an den verschiedensten Stellen im Körper seine Wirkung entfalten und so bei zahlreichen Beschwerden eingesetzt werden kann. Zudem hat CBD eine entzündungshemmende und schmerzstillende Wirkung, die durch die Bindung an die Rezeptoren entsteht. Weiterhin wirkt es angstlösend, beruhigend und antipsychotisch. Vorteil von CBD ist aber auch, dass es die berauschende Wirkung von THC unterdrücken kann. Dies kommt daher, da CBD und THC an die CB 1 Rezeptoren andocken und somit konkurrieren, was dazu führt, dass THC seine volle Wirkung nicht entfalten kann. CBD ist demnach etwas stärker und hemmt dann die berauschende THC Wirkung.

Ein weiterer Vorteil ist aber auch die antioxidative Eigenschaft des CBD. Die Zellen werden, wie in Studien belegt wurde, vor negativen Einflüssen geschützt. Zudem fanden die Forscher heraus, dass durch Cannabidiol ein Krebstumor am Wachstum gehindert werden kann. Dies muss jedoch noch weiter erforscht werden und steckt leider noch in den Kinderschuhen. Dennoch wäre es für Krebspatienten eine hervorragende Alternative. Auch ist in zahlreichen Foren zu lesen, dass es wirken soll und Krebspatienten, die Cannabidiol einnahmen, sind davon überzeugt.

Diese verschiedenen Wirkungen von CBD zeigen nur wieder, welches Multitalent CBD ist. In den zahlreichen Studien und Untersuchungen wurden auch bereits viele Wirkweisen belegt. So konnte zum Beispiel festgestellt werden, dass CBD

CBD ist somit ein Multitalent mit einer Wirkung auf den ganzen Körper. Nicht nur deshalb wird es mittlerweile in vielen Kliniken unterstützend eingesetzt und das Betäubungsmittelgesetz wurde gelockert. Dies zeigt, dass CBD hilfreich ist und selbst Ärzte in der Zwischenzeit auf das medizinische Cannabis setzen, wie es in Kliniken eingesetzt oder von Ärzten verschrieben wird. In Barcelona hat sich sogar eine Klinik auf Cannabis Therapien spezialisiert und der Zustrom ist enorm. In Deutschland wird es noch einige Jahre dauern, bis die Zahl der Ärzte, die medizinisches Cannabis verschreiben, wächst. Denn noch immer sehen viele Ärzte im medizinischen Cannabis eine Droge, was vollkommen absurd ist.

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