CBD in der Krebs und Tumortherapie

Krebs CBD in der Krebstherapie

Krebs ist in der Zwischenzeit einer der häufigsten Todesursachen und es gibt nicht wirklich ein Mittel dagegen. Während einige Krebsarten sehr gut im Anfangsstadium behandelt werden können, sind andere Arten von Krebs unheilbar, selbst wenn sie frühzeitig erkannt werden. Dies liegt vor allem auch daran, dass Krebs äußerst vielschichtig ist und so praktisch für jede Krebsart ein individuelles Heilmittel gefunden werden muss. Außerdem reagiert jeder Patient anders auf eine Behandlung mit dem entsprechenden Mittel und während einige Patienten sehr gut auf das Medikament ansprechen, hilft es bei anderen Patienten überhaupt nicht. Doch mittlerweile haben zahlreiche Studien gezeigt, dass CBD in der Krebsbehandlung eine hervorragende Alternative sein könnte.

Was ist Krebs?

In der Medizin wird Krebs als bösartiger Tumor bezeichnet, der durch abnormes Zellwachstum entsteht. Dabei bilden sich meist Metastasen und ohne eine entsprechende Behandlung führt Krebs unweigerlich zum Tod. Im Gegensatz zu anderen Krankheiten kann praktisch jedes Organ von Krebs befallen werden. Außerdem spielen mehrere Faktoren eine Rolle, ob jemand von Krebs betroffen ist. Zum einen kann dies ein genetischer Faktor sein und zum anderen die Lebensweise des Betroffenen. Raucher oder Menschen, die mit krebserregenden Stoffen arbeiten, sind daher mehr gefährdet.

War es früher noch oft der Fall, dass oft ältere Menschen betroffen waren, ist dies heute anders. Denn auch schon im Kindesalter kann Krebs auftreten. Die häufigsten Krebsarten sind Darmkrebs, Lungenkrebs sowie Prostatakrebs bei Männern und Brustkrebs bei Frauen.

Durch die verschiedenen Krebsarten ist dann immer eine individuelle Behandlung vonnöten. Weiterhin kommt es darauf an, ob sich bereits Metastasen gebildet haben oder welches Organ vom Krebs betroffen ist. Dabei bilden sich die Metastasen bei manchen Organen schneller als bei anderen, was dann wiederum heißt, dass die Wahrscheinlichkeit den Krebs zu heilen deutlich sinkt.

Auch wenn jeder Krebs andere Symptome hat, gibt es doch einige Symptome, die auf Krebs hindeuten können. Dies wären beispielsweise eine Veränderung des Körpers, Übelkeit und Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust, chronische Schmerzen oder starke Abgeschlagenheit.

Die schulmedizinische Krebsbehandlung

Krebs wird in der Regel durch eine Biopsie festgestellt. Je nach Krebsart kann dann der Patient mit einer Operation oder einer Chemotherapie behandelt werden. Dabei ist natürlich jede Behandlung individuell und muss von Patient zu Patient neu entschieden werden.

Bei einer Operation werden zum einen der Tumor inklusive des gesunden Gewebes rund um den Tumor, wie auch die Lymphknoten entfernt. Anschließend erfolgt dann noch eine Strahlentherapie, damit der Tumor am Wachstum gehindert wird und zudem die Krebszellen abgetötet werden können.

Das Problem bei der Strahlentherapie ist jedoch, das sie nicht nur gesunde Zellen zerstört, sondern auch extreme Nebenwirkungen hat. So treten Übelkeit und Appetitlosigkeit auf, die Schleimhäute werden angegriffen und das Immunsystem wird noch weiter geschwächt. Auch die Erschöpfung der Patienten beeinträchtigt die Lebensqualität enorm. Zudem fallen in der Regel die Haare aus und Depressionen sind weiterhin eine häufige Nebenwirkung dieser Therapieart. Auch aus diesem Grund entscheiden sich in der Zwischenzeit immer mehr Patienten, auf eine solche Strahlentherapie zu verzichten. Auch wenn sie natürlich wieder gesund werden wollen, sind die Nebenwirkungen einer Strahlentherapie immens.

In der Zwischenzeit ist, laut einiger Studien, CBD ein vielversprechendes Mittel, um zumindest den Nebenwirkungen Herr zu werden. Doch auch das Tumorwachstum soll sich verlangsamen, wenn CBD eingenommen wird. Dennoch müssen noch viele weitere Studien folgen, um dies auch aussagekräftig zu belegen.

Ist CBD eine alternative Krebstherapie?

In der Zwischenzeit sind einige Studien in Bezug auf CBD und Krebs durchgeführt worden. Allesamt sagen aus, dass CBD ein vielversprechendes Mittel bezüglich der Krebstherapie sein könnte. Auch in verschiedenen Foren gibt es einige Menschen, die angeblich ihre Krebserkrankung mit CBD lindern konnten.

In einigen Studien zeigte sich jedoch auch, dass Cannabidiol, vor allem bei Leukämie, Brust- und Gebärmutterhalskrebs sowie Prostatakrebs, die Krebszellen am Wachstum hindern konnte. Problematisch und nicht aussagekräftig ist allerdings, dass die Studien alle an Tieren und nicht an Menschen durchgeführt wurden.

Weiterhin wurde festgestellt, dass CBD im Versuch mit Neuroblastom Zellen eine außergewöhnliche Wirkung hat. Diese Krebsart tritt vor allem im frühen Kindesalter auf und ist die dritthäufigste bösartige Krebserkrankung bei Kindern.

CBD lässt Leukämiezellen absterben

Im Netz ist die Geschichte des 14-jährigen Mädchens schon lange bekannt. Auch wenn viele sehr skeptisch sind, konnte dies anhand von Studien ebenfalls belegt werden. Da diese Studien aber an Tieren und nicht an Menschen durchgeführt wurden, sind sie nicht aussagekräftig.

Dabei wird von einem 14-jährigen Mädchen erzählt, welches an einer sehr aggressiven Leukämieart litt. Alle unzähligen Therapien, die im Zeitraum von fast 3 Jahren durchgeführt wurden, blieben erfolglos und wurden früher oder später abgebrochen. Als letzte Hoffnung setzten die Eltern auf eine Cannabis Therapie und konnten tatsächlich Erfolge erzielen. Auch wenn die bösartigen Blutzellen plötzlich stark zunahmen, fielen sie nach etwa 5 Wochen drastisch ab. Trotzdem konnte der Teenager nicht gerettet werden, da sie, aufgrund eines Darmdurchbruches, starb. Trotzdem zeigte sich, dass die Therapie anschlug und die bösartigen Blutzellen so niedrig wie nie zuvor waren. Durch die zahlreichen Strahlentherapien war der Körper jedoch so geschwächt, dass das Mädchen die Krankheit nicht überlebte.

CBD hindert Gehirntumore am Wachstum

Dass CBD womöglich Gehirntumore am Wachstum hindert, zeigte sich in Kanada. Dies wurde bei zwei Kindern, die einen gutartigen Hirntumor hatten, festgestellt. Beide Kinder unterzogen sich einer Operation, bei der jedoch nicht der gesamte Tumor entfernt werden konnte. Nach der OP wurden keine weiteren Therapien durchgeführt. In den ersten drei Jahren nach der OP wurde bei einem Kind festgestellt, dass der Tumor leicht gewachsen war, beim zweiten Kind ergab sich keine Veränderung. Drei Jahre später wurden die Kinder noch einmal untersucht und dabei konnten die Ärzte feststellen, dass bei beiden Kindern der Tumor kleiner wurde. Beide Kinder hatten Cannabis inhaliert und die Forscher und Ärzte gehen nun davon aus, dass Cannabis das Tumorwachstum hemmt und den Tumor schrumpfen lies.

Myome gehen zurück

Ein Erfolg zeigt sich auch in Bezug von CBD auf Myome. Dies bestätigte ein Arzt, der bei einer Patientin eine Kur mit Cannabisextrakt durchführte. Die Patienten hatte ein schweres Lymphödem und zahlreiche Myome in der Gebärmutter. Dabei wurde ihr nahegelegt, dass sie sich einer Operation unterziehen musste, da die Myome sehr groß waren und so entfernt werden sollten.

Über drei Monate nahm die Patientin dann Cannabisextrakt ein und bei der Untersuchung per Ultraschall war zu sehen, dass die Myome deutlich an Größe verloren hatten.

Wie kann CBD bei Krebs eingesetzt werden

Seit dem 10. März 2017 dürfen Ärzte ihren Patienten, die an schwerwiegenden Krankheiten leiden, medizinisches Cannabis verschreiben. Dieses Gesetz zur „Änderung betäubungsmittelrechtlicher und anderer Vorschriften“ bietet nun die Möglichkeit von den hervorragenden Inhaltsstoffen und der außergewöhnlichen Wirkweise von CBD zu profitieren. Dabei hat es sogar den Vorteil, dass die Kosten von den Krankenkassen übernommen werden, wenn keine alternativen Therapien vorhanden sind und es notwendig ist, um die Krankheit zu lindern.

Damit die Krankenkasse die Kosten übernimmt, dürfen jedoch nur getrocknete Blüten bzw. der Medizinalhanf sowie das medizinische Cannabis verwendet werden. Auch die standardisierten Extrakte wie etwa Dronabinol oder das Fertigarzneimittel THC/CBD Spray wie auch Cannabisanaloga, die synthetisch hergestellt wurden, sowie Nabilon dürfen genutzt werden.

Wie kann CBD bei einer Chemotherapie helfen?

CBD kann hervorragend bei Krebstherapien eingesetzt werden. Dabei werden die Nebenwirkungen eine Strahlentherapie deutlich gelindert und die Lebensqualität signifikant erhöht. Die Übelkeit wie auch die Entzündungen der Schleimhäute können minimiert werden. Zudem wird der Appetit wieder angeregt, das Immunsystem gestärkt und die Schmerzen reduziert.

Allerdings ist hier eine Kombination aus CBD und THC die bessere Alternative. Dies liegt daran, dass CBD alleine den Appetit hemmt, THC diesen aber anregt. Doch auch bei der Übelkeit kann THC deutlich besserer Ergebnisse liefern. Durch diese Wirkung in Kombination ist eine solches Kombipräparat definitiv vorzuziehen.

Zudem stellte sich heraus, dass bösartige Hirntumore mit CBD am Wachstum gehindert und zudem die Krebszellen geschwächt wurden. Somit konnte die Strahlentherapie deutlich besser wirken.

CBD ist also wirklich ein absoluter Allrounder in der Krebstherapie und klingt, dass das Tumorwachstum angeht, sehr vielversprechend. Natürlich wird sich erst in den nächsten Jahren zeigen, wie wirkungsvoll CBD gegen Krebs vorgehen kann und dass die Pharmaindustrie nicht doch die Studien boykottiert.

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