CBD in der Geschichte

Geschichte Geschichte von CBD

Hanf erlebt gerade ein Comeback der Extraklasse, da das Cannabidiol CBD ein Stoff ist, der sehr vielseitig und bei den unterschiedlichsten Beschwerden eingesetzt werden kann. Doch dies war nicht immer so. Vor vielen Jahrtausenden wurde Hanf schon von unseren Vorfahren zu Nutz- und Heilzwecken genutzt. In den 1930er Jahren jedoch wollte sich ein Minister wichtig machen und verbreitete Lügen. Daraufhin wurde Hanf verboten und ist es in vielen Ländern auch heute noch, obwohl mit den Inhaltsstoffen der Hanfpflanze Krankheiten signifikant gelindert werden können.

Von der Nutzpflanze zur Heilpflanze

Hanf ist eine der vielfältigsten und ältesten Kulturpflanzen der Menschheit. Über sechs Jahrtausende war diese Pflanze ein außerordentlich wichtiger Lieferant für Nahrungsmittel, Fasern und Medizin und wurde nahezu in allen europäischen sowie asiatischen Ländern angebaut. Schon etwa 2.800 v. Chr. wurde in China die ersten Seile aus Hanffasern gedreht. Im Jahre 100 v. Chr. wurde das erste Papier aus diesen Fasern geschöpft.

Seine Blütezeit erlebte die Hanfpflanze aber im 17. Jahrhundert. Fast alle Seile, Netze, Flaggen oder Segel bestanden aus Hanf. Selbst die Uniformen der Seemänner wurden aus Hanffasern gefertigt, da sie reißfest und besonders wasserabweisend waren.

Nachdem die Baumwollspinnerei, im 18. Jahrhundert, mechanisiert wurde, ging das Interesse an Hanf deutlich zurück. Auch die Papierherstellung aus Holz, die etwa im 19. Jahrhundert erfunden wurde, machte Hanf immer uninteressanter. Den Todesstoß bekam die Hanfpflanze jedoch um das Jahr 1930, nachdem ein Minister, der unter Druck geriet, Lügen verbreitete und der Hanfanbau daraufhin in fast allen Ländern der Erde verboten wurde.

Erst in den 90er Jahren wurde der Nutzhanf wieder interessant und das Verbot in vielen Ländern aufgehoben. Neue Märkte wurden erobert und in der Zwischenzeit sind neben Hanfsamen auch hochwertige CBD Produkte sowie medizinisches Cannabis in Deutschland erhältlich.

Schon in den 70er Jahren wurde Hanf erforscht

Nachdem Hanf lange Zeit verboten war, veröffentlichten brasilianische Forscher im Jahr 1973 eine Studie, dass das Cannabidiol CBD die Epilepsie bei Tieren deutlich verringert. Bereits ein Jahr später konnten diese Untersuchungen an Menschen nachgewiesen und belegt werden. Zudem wurde festgestellt, dass Angststörungen reduziert werden konnten und CBD auch eine beruhigende Wirkung auf die Nutzer hat. Außerdem wurde nachgewiesen, dass CBD einen positiven Effekt auf Schlafstörungen hat.

Mitte der 70er Jahre wurde anhand von Studien belegt, dass CBD auch die Übelkeit, die mit einer Chemotherapie einhergeht, gelindert werden konnte.

In den 80er und 90er Jahren hingegen wurde vor allem der psychische Effekt von CBD untersucht. So wurde im Jahr 1982 festgestellt, dass CBD antipsychotisch wirkt und das Sozialverhalten verbessern konnte. Nachdem viele weitere Studien in dieser Zeit folgten, wurde Cannabis dann Ende der 80er Jahre als hilfreiches und sogar wichtiges Mittel wahrgenommen. Denn zu diesem Zeitpunkt entdeckten Forscher, dass jeder Mensch über ein körpereigenes Endocannabinoid System verfügt. Dies führte dazu, dass zahlreiche weitere Untersuchungen mit Hanf und CBD durchgeführt wurden.

Erst im Jahre 1995 wurde CBD an Menschen getestet und es stellte sich sehr schneller heraus, dass es den Patienten deutlich besser ging, wenn sie CBD einnahmen. Weiterhin konnte belegt werden, dass durch den hohen antioxidativen Anteil im CBD Krankheiten wie Parkinson und Alzheimer mit CBD behandelt werden konnten.

Erstes medizinisches Cannabis in den 90er Jahren

Weiter Untersuchungen und Studien folgten und die ersten Länder, die medizinisches Cannabis in den 90er Jahren zuließen, waren Alaska, Washington und Oregon. Ende der 90er Jahre bekam die Firma GB Pharmaceuticals die Lizenz, um medizinisches Cannabis, genauer gesagt Sativex, herzustellen. Das Medikament Sativex wird zur Multiple Sklerose Behandlung sowie zur Behandlung von Schmerzen eingesetzt. Doch auch bei Patienten mit Spasmen kommt es zum Einsatz und konnte auch hier Erfolge erzielen. Sativex besteht zu gleichen Teilen aus THC und CBD.

Durch die hervorragenden Untersuchungsergebnisse von CBD wurde dann auch erforscht, wie sich CBD bei Autoimmunerkrankungen verhält. Hier wird seit dem Jahr 2000 die entzündungshemmende Eigenschaft wie auch die beruhigende Wirkung erforscht. Zudem konnten Wissenschaftlern an Tieren feststellen, dass das Tumorwachstum gehemmt wird, was aber ebenfalls noch weiter untersucht werden muss.

Bis 2010 belegten die Wissenschaftler beispielsweise, dass CBD bei chronisch entzündlichen Krankheiten wie etwa Arthrose oder Rheuma ein wichtiges Mittel ist. Schmerzen und Entzündungen werden eingedämmt und Schübe verringert. Doch auch chronische Schmerzen bei Nervenkrankheiten konnten mit CBD verringert werden. Mittlerweile können sich Patienten mit chronischen Schmerzen medizinisches Cannabis verschreiben lassen, wenn man einen Arzt findet. Denn auch wenn das Betäubungsmittelgesetz gelockert wurde und medizinisches Cannabis erhältlich ist, weigern sich noch immer die meisten Ärzte, dies zu verschreiben. Im Netz gibt es eine Ärzteliste, die allerdings noch sehr dünn besiedelt ist. Dennoch möchten wir sie euch nicht vorenthalten. Hier geht es zu der Liste der Ärzte, die Cannabis verschreiben.

Sollte es einen Arzt geben, der nicht auf der Liste steht, bitten wir euch, uns die Adresse zuzusenden, damit wir gegebenenfalls eine solche Liste anlegen können.

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