CBD und Epilepsie - Und wie es helfen kann!

Epilepsie CBD bei Epilepsie

Schon seit Jahrhunderten wird Cannabis dafür genutzt, um epileptische Anfälle zu mindern und Schübe zu reduzieren. Dank der heutigen Forschung ist es zudem gelungen, die Wirkung von Cannabinoid auf Epilepsie zu bestätigen. Es konnte belegt werden, dass die Anfälle signifikant verringert und somit auch die Lebensqualität gesteigert werden konnte.

Das Krankheitsbild Epilepsie

Die Krankheit Epilepsie ist eine Störung im Gehirn, die sich durch plötzliche Anfälle zeigt. Dabei können die Auslöser unterschiedlicher Natur sein. Neben Verletzungen können auch Infektionen, Tumore oder Schlaganfälle der Auslöser für die Anfälle sein. Leider ist die Forschung hier noch in den Kinderschuhen, und bisher konnten noch längst nicht alle Auslöser gefunden werden. Allerdings konnten die Wissenschaftler feststellen, dass es rund 40 verschiedene Arten von Epilepsie gibt und somit auch die meisten Anfälle unterschiedlich ablaufen.

Weltweit leiden etwa 50 Millionen Menschen an Epilepsie. Rund 500.000 Kinder sind davon betroffen und haben es um so schwerer, mit der Krankheit umzugehen. Denn zum einen sind unzählige Untersuchungen nötig und zum anderen müssen sie eine äußerst strenge Diät halten. Ein weiterer Punkt ist aber auch, dass die Eltern ihre Kinder kaum aus den Augen lassen können und somit eine gewisse Selbstständigkeit nicht möglich ist. Weiterhin müssen die Anfälle dokumentiert werden, um dann eventuell den Ursachen auf den Grund zu gehen.

Die Medikamente, die es bisher gibt, haben erhebliche Nebenwirkungen wie etwa Unruhe und Hyperaktivität. Zudem können Schädigungen der Leber auftreten, die Haare ausfallen oder auch eine starke Akne hervorrufen. Mittlerweile gibt es aber CBD Medikamente für Epileptiker. Doch auch das reine CBD Öl kann bei Epilepsie eingesetzt werden und eine hilfreiche Alternative sein.

CBD um Epilepsie zu behandeln

Die Hauptbestandteile von Cannabis sind THC und CBD. Beide haben unterschiedliche Wirkungen und ergänzen sich hervorragend. So können sie auch bei Epilepsie entsprechend wirken, wie Wissenschaftler festgestellt haben. Dennoch gehen die Meinungen der Ärzte und Forscher auseinander, da einige davon überzeugt sind, dass CBD in Kombination mit THC gute Erfolge bringt. Andere hingegen sind davon überzeugt, dass der Wirkstoff CBD vollkommen ausreichend ist. In Foren ist jedoch zu lesen, dass es vollkommen individuell ist. Während einige Kinder und Erwachsene mit CBD sehr gute Erfolge erzielen konnten, ist bei anderen Patienten ein gewisser Anteil an THC notwendig, um die Krankheit zu lindern. Auch in unserem persönlichen Umfeld gibt es eine Familie, die nur mit CBD keine Wirkung erzielen konnte. Mit einem geringen THC Anteil jedoch, gingen die epileptischen Anfälle deutlich zurück. Aus diesem Grund sollte immer zuerst auf CBD und dann erst auf CBD in Kombination mit THC zurückgegriffen werden. Denn in Studien wurde unter anderem auch belegt, dass die Anfälle häufiger wurden, wenn der THC Anteil zu hoch war. Daher ist es ratsam mit CBD zu beginnen und dann individuelle auszuprobieren, was am besten wirkt. CBD hat zudem den Vorteil, dass nicht psychoaktiv wirkt und das Bewusstsein nicht verändert.

Wie wirkt CBD bei Epilepsie?

In der Zwischenzeit und dank der Lockerung des Betäubungsmittelgesetzes ist es seit 2017 möglich, vom Arzt medizinisches Cannabis auf Rezept zu erhalten. Oftmals übernimmt dies sogar die Krankenkasse. Zudem wurde in zahlreichen Studien belegt, wie gut CBD bei Epilepsie wirken kann und nicht nur die Symptome verringert, sondern auch die Lebensqualität steigert und die Anfälle reduziert.

Bei den Studien und Untersuchungen hat sich außerdem herausgestellt, dass Cannabis eine antikonvulsive Wirkung hat, was dazuführt, dass die Anfälle deutlich reduziert werden können. Wie dies jedoch genau funktioniert und wie die Wirkung im Körper ist, konnten die Forscher jedoch noch nicht feststellen. Sie gehen aber davon aus, was sich in einigen Untersuchungen auch bestätigte, dass CBD die CB 1 Rezeptoren stimuliert und somit die Anfälle verringert werden können. In weiteren Untersuchungen zeigte sich aber auch, dass CBD die CB 2 Rezeptoren aktiviert und auch dies eine Erklärung für die Reduzierung der Anfälle sein könnte.

Ein weiterer Vorteil ist jedoch auch, dass etwa 30 Prozent der Epileptiker CBD als Alternative haben, da sie beispielsweise die Medikamente nicht vertragen. Insbesondere CBD hat keine nennenswerten Nebenwirkungen und ist zudem deutlich günstiger. Außerdem ist die Biokompatibilität sehr hoch und CBD wird in der Regel äußerst gut vertragen.

Da aber noch immer viele Ärzte auf die herkömmlichen Mittel setzen, wird es schwer einen Arzt zu finden, der medizinisches Cannabis verschreibt. Eine gute Alternative und auch, um CBD zu testen, ist das CBD Öl, welches bei zahlreichen Epilepsie Arten sehr hilfreich ist. Die Zahl der Ärzte, die medizinisches Cannabis verschreiben, wird mit Sicherheit in den nächsten Jahren ansteigen. Dennoch kann CBD Öl eine hervorragende Alternative sein.

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